herzlich willkommen

Ich freue mich, Sie auf meiner Webseite begrüßen zu dürfen.

Mein Name ist Claudia Wagner und ich bin glücklich in der zweiten Hälfte meines Lebens angekommen, die ich mit vollem Elan der NHC-Hufbearbeitung nach dem Vorbild der Natur widme.  Das Werkzeug hierfür habe ich vom Barhuf-Institut Detlef Urban erhalten, wo ich sehr fundiert und umfangreich ausgebildet wurde.

Zu meiner Familie gehören seit vielen Jahren zwei Oldenburger und ein belgisches Warmblut – gehalten bei mir am Haus in einem Paddock Trail – die stets bemüht sind, mir neue Erkenntnisse in Bezug auf Pferde und ihre individuellen Bedürfnisse nahe zu bringen.

Für kontinuierliche Weiterbildung und Einblicke in interessante Studien sorgt meine Mitgliedschaft im Verband der NHC-Hufbearbeiter www.keep-it-natural.org mit regelmäßigen Fortbildungen. Diese Mitgliedschaft ist für Sie gleichzeitig ein Qualitätsmerkmal, da der Begriff NHC-Hufpfleger nicht geschützt ist.

 

NHC – was ist das?

NHC, übersetzt: Natural HoofCare, ist nicht nur eine besondere Art der Barhuf-Bearbeitung, sondern vielmehr eine Philosophie.

Wild Mustang Horse in the Nevada desert.

Den Ursprung begründete Jaime Jackson, ein amerikanischer Hufschmied, der in den 90er Jahren Jahre damit verbrachte, Mustangs in Nevada in freier Wildbahn zu beobachten und dabei einen besonderen Fokus auf die Hufe richtete. Jaime fiel auf, dass alle Hufe kurz, sehr hart und an den Tragrändern leicht abgerundet (Mustang roll) waren und entwickelte daraufhin eine neue Methode der Hufbearbeitung mit dem Mustanghuf als Vorbild. Das mag in Nevada hervorragend funktionieren, kann aber in anderen Breitengraden nachteilig sein.

Optimiert wurde diese Methode von Pete Ramey: Natural HoofCare, die Hufpflege nach dem Vorbild der Natur, war geboren. Das besondere an Pete Rameys Art der Hufbearbeitung ist, dass nicht versucht wird, die Hufe an irgendein subjektives Bild vom perfekten Huf anzupassen, sondern dass jedes Pferd einen individuellen, für sich perfekten Huf, angepasst an sein Umfeld und seine Lebensumstände, bekommt.

Auch der vielzitierte Mustanghuf ist kein Vorbild, sondern lediglich eine Richtlinie, aus dem einfachen Grund: Es gibt ihn nicht, DEN Mustanghuf. Wildpferdehufe sind überall auf der Welt sehr unterschiedlich und an die jeweilige Umwelt bestmöglich angepasst.

 

 

warum barhuf?

Zugegeben: Der Unfall auf diesem Foto ist sicher ein Grund, aber ich hoffe sehr, dass dies eine einmalige Sache war.

Warum also Barhuf? Viele Pferde bekommen spätestens beim Einreiten den ersten Beschlag, weil Pferde eben Hufeisen haben und – was ich auch schon gehört habe – weil die Stallkollegen sonst denken, man könne sich keine Hufeisen leisten. Den Pferdebesitzern, die sich Gedanken um das Wohl ihres Pferdes machen, seien einige Fakten, knapp formuliert, aufgeführt: „warum barhuf?“ weiterlesen

Hufschuhe

Nach der Eisenabnahme oder wenn der Abrieb der Hufe größer ist, als von Natur aus vorgesehen, sind Hufschuhe eine gute Wahl. Beste Passform und gutes Handling gehören ebenso zur Auswahl des optimalen Hufschuhs, wie regelmässige Bearbeitung der Hufe.

Im Augenblick befindet sich mein Hufschuh-Mobil noch im Aufbau. Geplant ist, die gängigsten Größen von Renegade, Equine Fusion Jogging Shoe sowie Easyboot Glove an Bord zu haben.

Der kleinste und der größte JoggingShoe-Fitkit.

„Hufschuhe“ weiterlesen

meine Leistungen

Natural HoofCare zielt darauf ab, gesunde Hufe zu generieren und zu erhalten. Dies erfordert Geduld von Pferd und Besitzer, da ein Huf etwa ein Jahr benötigt, um komplett durchzuwachsen.

Wenn ich ihr Pferd oder ihren Esel das erste Mal besuche, dauert der Termin inklusive der Bearbeitung, Fotos usw. mindestens eine Stunde. Vor und nach der Bearbeitung findet eine Gangbeurteilung (keine Sorge – nur im Schritt) statt.

Optional aber empfehlenswert: Um die Veränderung der Hufe objektiv dokumentieren zu können, fertige ich Fotos bei der Erstbeurteilung jedes neuen Pferdes an sowie ein Jahr später. Die Hufe werden ausgemessen und die Werte mit den Ergebnissen der Gangbeurteilung schriftlich festgehalten. Zusätzlich interessieren mich Krankheiten, Haltungsbedingungen, Fütterung sowie alles, was Sie als wichtig ansehen.

Die Kosten für das Bearbeiten belaufen sich auf 40 Euro inklusive Mehrwertsteuer, Barzahlung nach der Bearbeitung, unabhängig vom Zeitaufwand. Sie erhalten zum Abschluß eine entsprechende Quittung. Fahrtkosten sind bis 20 km um Ostersode inklusive, ab 21 km berechne ich die Fahrtkosten mit 10 Euro pauschal je Stall. Mein Einzugsgebiet reicht von Oldenburg über das Bremer Land bis Stade sowie von Bremerhaven bis Rotenburg.

Behandlung von Strahlfäule mit Jodophormsalbe (4% Jodophorm) oder kolloidalem Silber (50 ppm) kostet zusätzlich 5 Euro je Huf.

Ab Sommer 2018 biete ich Hufschuhe der Hersteller Easycare, Equine Fusion und Renegade an. Für meine Hufpflegekunden ist die Anpassung der bei mir gekauften Hufschuhe kostenfrei und im Service enthalten. In allen anderen Fällen entstehen Kosten in Höhe von 35 Euro je Pferd. 

Bearbeitungsbeispiele

Hier fehlte die letzten Monate eine Hufbearbeitung. Die zu lange Wand am rechten Vorderhuf ist weggebrochen und aufgesplittert. Sieht schlimmer aus, als es ist. Ballen, Strahl und Sohle waren gut.

 

 

Derselbe Huf nach der Bearbeitung. Der seitliche Spalt wird rauswachsen.

Die Bearbeitungsintervalle sind vorläufig auf 3 Wochen festgesetzt.

 

 

Impressum

Hufbearbeitung Claudia Wagner
Hullen 4 · 27798 Hude 
Telefon 0176 - 66 94 48 70
E-Mail service@sartori-hufbearbeitung.de
Steuernummer 57/146/05949

Quellen: Das Barhuf-Institut D. Urban, Pete Ramey, Dr. Tina Gottwald


Fotos: fotolia.de, Catharina Fischer (www.fischer-photography.net), Claudia Wagner

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